Sieben Regeln für schlechte Fotos

Moin zusammen,
wer Dr. Google befragt wird bei der Suche nach Anleitungen für die Erstellung des perfekten Fotos schnell fündig. Nachdem ich Euch in anderen Blog-Artikeln schon zwei Regeln für einen harmonischen Bildaufbau näher gebracht habe, möchte ich Euch heute einmal ein paar Regeln an die Hand geben, wie Ihr richtig schlechte Fotos macht. Aus das will gelernt sein 😉

Regel 1

Das Lesen von Bedienungsanleitungen ist nur für Weicheier!
Das gilt selbstverständlich auch für die Eurer Kamera, Blitzgeräte und sämtlichem Zubehör. Das Beste wird sein, wenn Ihr immer einfach im Automatik-Modus fotografiert. Nur so wertet Ihr richtig schlechte Fotos machen!

Regel 2

Bringe eine möglichst große Entfernung zwischen Dich und Dein Motiv!
Wo bleibt denn schließlich der Spaß, wenn man nicht ein bisschen nach dem suchen muss, was Du abbilden möchtest?

Regel 3

Bildschärfe wird überschätzt!
Haltet Eure Kamera bloß nicht zu ruhig. Solange Ihr als Fotograf ordentlich in Bewegung seid wird man Euren Fotos die Aktion ansehen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch eine möglichst lange Belichtungszeit.

Regel 4

Vergesst die Regeln zur Belichtungszeit (Kehrwert der Brennweite)!
Der Regel nach, dürft Ihr Euer Bild bei einer Brennweite von z.B. 50mm maximal 1/50 Sekunde belichten, wenn es verwackelungsfrei sein soll.
Für Euch gilt diese Regel selbstverständlich nicht! Schließlich habt ihr ja schon einige Erfahrung in der Fotografie und wer mehr als 10 Fotos geschossen hat, kann natürlich länger still halten. Außerdem Greift für schlechte Fotos im Zweifel Regel 3.

Regel 5

Ein Künstler muss Regeln brechen, das gilt auch für die Anfertigung schlechte Fotos.
Vermeidet es bei der Positionierung Eures Motivs im Bild den Goldenen Schnitt oder die Goldene Spirale anzuwenden. Man spricht ja auch nicht umsonst von der „goldenen Mitte“. Eine harmonische Bildgestaltung kann jeder, nur wer wirklich leidensfähig ist soll es verdienen Eure Fotos betrachten zu können.

Regel 6

Wie jeder weiß, gilt Schärfe als absolutes und einziges Qualitätsmerkmal für Portraitfotos.
Damit Ihr auch wirklich jedes kleine Detail im späteren Foto scharf gezeichnet bekommt fotografiert mit einer möglichst hohen Blendenzahl (mindestens 11). So wird neben dem eigentlichen Motiv auch der Hintergrund richtig knackig!

Regel 7

Fotografiert ausschließlich bei hellem Licht, das Eure Motive richtig schön ausleuchtet.
Nur so wirken Eure Bilder unnatürlich „anders“ und wecken das Interesse bei dem Betrachter. Dunkle Bereiche müssen ein absolutes Tabu auf Euren Bildern sein. Schwarz und Grau sind schließlich langweilige Farben, die interessantesten Bilder die hellen.

 

Also dann viel Spaß bei der Anwendung der Regeln!

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